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Feste ohne Reste – Weshalb Umweltschutz auch bei Hochzeiten zählt

Wenn man die Hochzeiten aller Wedding Gangster jährlich hochrechnet, dann kommen wir schnell auf 800 oder gar mehr großartige Parties. Und jeder von euch will alles geben und das beste aller Feste veranstalten. Mit Musik bis in den frühen Morgen, lachen, tanzen, lecker Essen und noch mehr Getränken.

Zu Hochzeiten gehören für viele von unseren Paaren auch bestimmte Rituale – wie z.B. das steigenlassen von Luftballons. Ob mit Karten, von denen von 80 mit viel Glück ganze zwei vielleicht sogar zurückkommen, oder ohne – wenn durchschnittlich pro Hochzeit 80 Ballons steigen gelassen werden (und 80 Gäste sind der deutsche Durchschnitt bei einer Hochzeit), dann würden allein bei Wedding Gang-Hochzeiten 64.000 Luftballons in die Umwelt geschmissen. Luftballons, die ewig brauchen, um zu verrotten. Mit Kunstoffbändern, die noch länger brauchen. Und die noch schlimmeres anrichten.

Wenn durchschnittlich pro Hochzeit 80 Ballons steigen gelassen werden, dann werden allein bei Wedding Gang Hochzeit 64.000 Luftballons in die Umwelt geschmissen. Luftballons, die ewig brauchen, um zu verrotten. Mit Kunstofffbändern, die noch länger brauchen. Und die noch schlimmeres anrichten.

Es ist an der Zeit, dass das Thema Umweltschutz auch auf Hochzeiten Einzug hält!  Zeit für #FesteOhneReste

 

Zwei Bloggerinnen aus Kiel starten landesweite Kampagne gegen Massenstarts von Luftballons

Denn während Plastik-Trinkhalme, -Besteck und -Wattestäbchen inzwischen europaweit verboten sind, dürfen Luftballons in Deutschland noch immer in die Umwelt gelassen werden. Um auf die Gefahren und Umweltverschmutzung durch Luftballons im Freien aufmerksam zu machen, haben sich die beiden Bloggerinnen  von Seebraut und Meereslauschen zusammengetan und das finden wir richtig gut!


Luftballons stehen auf Platz drei des tödlichsten Meeresmülls

„Auf dem ersten Blick sieht es vielleicht ganz schön aus, wie die roten Herzchenballons mit den guten Wünschen fürs Brautpaar in den Himmel steigen. Doch was mit den Ballons danach passiert: Darüber denkt keiner nach. Die guten Wünsche werden ganz schnell zur tödlichen Gefahr für Tiere“, sagt Jana Walther vom Hochzeitsblog Seebraut. Laut der US-amerikanischen Umweltschutzorganisation „Ocean Conservancy“ liegen Luftballons nach Plastiktüten und Fischernetzen auf Platz drei des tödlichsten Meeresmülls. Tiere verheddern sich in den Schnüren oder fressen die Ballonreste, weil sie sie mit Nahrung verwechseln. Diese setzen sich im Verdauungstrakt fest und sättigen. Die Folge: Die Tiere nehmen keine weitere Nahrung auf und verhungern oder sterben aus Mangel an Nährstoffen.

 

       

Nein, auch „Öko-Ballons“ sind keine Alternative!

Auch sogenannte „Öko-Ballons“ aus Naturkautschuk seien keine wirkliche Alternative, so die Kielerinnen. Denn auch diese brauchen an Land mehrere Wochen, bis sie abgebaut werden – im Meer sogar Monate. Zudem seien die Schnüre der scheinbar umweltfreundlicheren Alternative meist nicht biologisch abbaubar.

Ziel: Ein Verbot von Luftballons durchsetzen

„Ziel der Kampagne ist es, in ganz Deutschland eine Diskussion um ein Verbot von Luftballons im Freien anzustoßen“, sagt Laura Stjern vom grünen Lifestyleblog Meereslauschen. In Amsterdam dürfen Ballons schon seit 2015 nicht mehr in den Himmel steigen. Einige weitere niederländische Kommunen haben ebenfalls ein Verbot von Luftballons im Freien durchgesetzt.

 

Die Wedding Gang unterstützt die Kampagne der beiden aus ganzem Herzen! Weil es so viel bessere Alternativen gibt, versprochen!

 

 

Fotos: Quirin Photography